15/05/2026
Erfolgreiche Tage auf der TuttoFood in Mailand - die internationale Leitmesse für die Food-Branche mit rund 5.000 Ausstellern.
Die Ausgangslage bleibt grundsätzlich positiv: In Italien wurden die Anbauflächen ausgeweitet, auch in Spanien und Portugal sind die Felder gut bestellt. Auf den ersten Blick spricht vieles für eine stabile Saison. Gleichzeitig rücken jedoch andere Faktoren stärker in den Fokus – insbesondere Energie- und Transportkosten. Hinzu kommen Unsicherheiten in den internationalen Warenströmen: Rund 50.000 Tonnen Tomatenprodukte aus dem Iran, die üblicherweise nach Europa gehen, sowie weitere ca. 100.000 Tonnen für den Irak sind aktuell schwer einschätzbar. Unklar ist, ob und wie diese Mengen überhaupt im Markt ankommen – und wie sie sich gegebenenfalls verschieben. In der Türkei wurde später gepflanzt, belastbare Aussagen zu Erntemengen und Rohwarenpreisen stehen hier noch aus. Zudem sind Märkte wie Spanien und Chile bereits früh durch große Verarbeiter gebunden worden. Was bedeutet das für die Saison 2026? Gute Ernteaussichten allein reichen nicht aus, um Stabilität zu garantieren. Verfügbarkeiten bleiben schwer kalkulierbar, Preisentwicklungen bleiben volatil.
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