Die Konserve wird belohnt

Verpackungen sollen bis 2030 nachhaltig werden, fordert die EU aktuell. Damit wird auch die extrem hohe Recyclingquote beim Weißblech für Konservendosen belohnt.

Gemeinsam für mehr Nachhaltigkeit: Die EU-Kommission plant in einem Gesetzesentwurf, dass bis 2030 alle Verpackungen in der EU recyclingfähig sind. Lebensmittelimporteur Paul M. Müller (PMM) trägt schon heute einen großen Teil dazu bei.

Oliven im Glas, Tomaten im Tetra Pak, Artischocken, Bohnen, Mais und mehr in der Dose: Paul M. Müller beliefert im Großhandelsverband Zustellbetriebe und C&C-Märkte im In- und Ausland und ist Spezialist für Weißblechdosen. Das Münchner Unternehmen verpackt sein Sortiment also schon lange in dem Material, das die EU nun bis 2030 einfordert. 

„Wir finden den Vorstoß der EU-Kommission richtig und wichtig“, sagt PMM-Geschäftsführer Thomas Schneidawind, Er weiß um die Qualität der recycelbaren Verpackungen. 

Die Dosen, die von Haushalten in der gelben Tonne oder im gelben Sack entsorgt werden sollten, werden in der Müllsortierungsanlage mittels Magneten vom restlichen Müll getrennt. So gelang 2020 in Deutschland  eine stolze Recyclingquote von mehr als 95 Prozent – Weißblech liegt damit weit vor Glas und Papier und ist ohnehin viel nachhaltiger als Plastik. 

Laut Gesetzesentwurf sollen Einwegverpackungen aus Onlinebestellungen oder zum Mitnehmen bis 2030 sogar ganz verboten werden.

Unser Experte

Thomas Schneidawind

Geschäftsführer, Ansprechpartner für Bohnen, Kapern, Paprika, Peperoni und Tomatenprodukte
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