23/07/2026
Unsere Interviewserie „Zukunftsmut“ geht in die nächste Runde. Darin stellen wir Menschen vor, die unsere Branche mit Leidenschaft gestalten und auch in herausfordernden Zeiten optimistisch bleiben.
Die kritischste Phase wird zwischen Oktober 2026 und März 2027 erwartet – mit weitreichenden Folgen für verschiedene Produktgruppen. Wir ordnen die Lage anhand aktueller Informationen ein:
Anfang der Woche wurden vor Peru und Ecuador Meeresoberflächentemperaturen von rund +2,7 °C über dem langjährigen Mittel gemessen. Dadurch weichen die Thunfischbestände auf größere Tiefen und weitläufigere Gebiete aus. Für den Thunfischfang bedeutet das niedrigere Fangraten, einen höheren Treibstoffverbrauch und eine insgesamt zeitintensivere Fischerei, wodurch die Rohwarenpreise für die verarbeitende Industrie ansteigen. In Ecuador wird die Tonne Skipjack beispielsweise bereits mit 2.150 USD gehandelt. Ähnlich verhält es sich mit Sardellen: Bei steigenden Wassertemperaturen ziehen sich die Bestände in tiefere Wasserschichten zurück, was die Fänge erschwert.
Aber auch an Land führt El Niño zu verschiedenen Herausforderungen bei der Lebensmittelproduktion. So erschweren Hitze, Trockenheit und unregelmäßige Niederschläge etwa den Anbau und die Ernte von Ananas in Thailand. Auch andere Produktgruppen wie Gemüsemais könnten betroffen sein.
Wie sich die Situation konkret entwickelt, bleibt abzuwarten. Unser Team behält alle wissenschaftlichen Daten sowie die Reaktionen am Markt im Blick. Über unsere Kanäle (Food News, Instagram en LinkedIn) teilen wir weiterhin alle wichtigen Neuigkeiten mit.
Je kunt ons bereiken van maandag tot en met vrijdag van 7:30 tot 17:00 uur.