Emissione luglio 2024

18.07.2024

Was ist für Sie das Beste am Sommer? Die reiche Auswahl an frischem Obst und Gemüse? Die langen Tage? Oder doch der bevorstehende Urlaub? Sommer bedeutet für jede:n etwas anderes. Für viele Landwirte, Erzeuger und Verarbeiter aber sicher eines: die aufregendste und arbeitsintensivste Zeit des Jahres. Das große Finale sozusagen, auf das man mehrere Monate hingearbeitet hat. Die positive Nachricht: Beim Blick auf das Wetter herrscht weitestgehend gute Stimmung in viele europäischen Herkunftsländern von Tomaten, Kapern, Äpfeln und Co.: Anders als im Vorjahr sind die Temperaturen nicht zu heiß und die Wassersituation (bisher) gut. Extreme gibt und gab es aber trotzdem… Beispielsweise in Norditalien, als zahlreiche Tomatenfelder durch anhaltende Regenfälle überschwemmt wurden. Mehr dazu in unseren New Season-Meldungen.

Die Rohware ist die eine Sache, Transport, Verarbeitung und wirtschaftliche Lage eine andere. Zwei Faktoren halten die Branche hier aktuell auf Trab: Zum einen Frachtraten aus Fernost, die sich im Vergleich zum Vorjahr vervielfacht haben. Zum anderen das gestiegene Zinsniveau, das sich ebenfalls beim Endpreis bemerkbar macht. Denn: Beim Handel mit großen Lebensmittelmengen, wird viel Geld benötigt, das oft von der Bank geliehen werden muss. Nach Jahren des 0 Prozent-Zinsniveaus ist es nun wieder gestiegen – Kredite werden folglich teurer. Produzenten (aber auch Händler wie wir) sind damit konfrontiert. Und wo wir schon bei Zinsen sind, darf auch ein Blick in die Türkei nicht fehlen: Dort bleibt das Zinsniveau der Banken weiterhin bei 50 Prozent und lässt die vorhergehende Schilderung über das Zinsniveau in anderen europäischen Ländern gar lächerlich erscheinen.

Egal, wo wir hinschauen: Insgesamt ist eine Zurückhaltung am Markt zu spüren. Aufgrund der gesamtwirtschaftlichen Lage ist die Nachfrage geringer als sonst. Gleichzeitig erschweren zahlreiche globale Unsicherheiten langfristige wirtschaftliche Entscheidungen und erfordern neben Expertise und Erfahrung zudem viel Mut.

Sie sehen: Jede:r hat nicht nur seinen bzw. ihren ganz eigenen Plan vom Sommer, sondern auch die jeweils individuellen Herausforderungen, die ihn/sie umgeben.

Ganz egal, was für Sie das Beste am Sommer ist, wünschen wir in jedem Fall genussvolle Sommertage, allen Erzeugern sowie Herstellern eine gute Ernte und unseren Kunden erfolgreiche Geschäfte.

Kulinarische Grüße aus Oberhaching sendet Ihnen

Thomas Schneidawind

Turchia:

Gute Ernteprognosen, aber zahlreiche Herausforderungen

Positive Nachrichten mit Blick auf die Felder in der Türkei: Die Wasserversorgung scheint ausreichend zu sein und für die bevorstehende Ernte werden gute Ergebnisse erwartet. Bleibt zu hoffen, dass keine Naturkatastrophen wie Hagelstürme oder extreme Hitze dazwischenkommen.

Herausforderungen gibt es ohnehin genügend. So ist die Inflation in der Türkei weiterhin auf hohem Niveau. Im Juni 2024 ist sie im Vergleich zum Vormonat zwar erstmals innerhalb eines Jahres leicht gesunken – nämlich von 75,45 Prozent im Mai 2024 auf 71,60 Prozent im Juni 2024. Trotzdem zeigen aktuelle Zahlen unserer Ansprechpartnerin vor Ort deutliche Teuerungsraten im Vergleich zum Vorjahr: beispielsweise bei Energie (86 Prozent), Kartonagen (68 Prozent) und Mindestlöhnen (49 Prozent). Aber auch die Preise für Zutaten und Rohwaren sind stark gestiegen – zum Beispiel Salz um 54 Prozent und Essig um 38 Prozent.

Eine weitere Herausforderung ist das hohe Zinsniveau von 50 Prozent, welches vor allem für Fabriken zum Verhängnis wird, wenn sie nicht über genügend Eigenkapital zur Deckung ihrer Produktionskosten verfügen und von den Banken keine ausreichenden Kreditlinien gewährt bekommen. Und dann wäre da noch die schwache türkische Währung. Beim Export von Produkten sind türkische Erzeuger gezwungen, ihre Produkte für Preise zu verkaufen, die unter ihren eigentlichen Produktionskosten liegen. Die Lage ist ernst und wir hoffen auf rasche Besserung.

Pomodori:

Lange Erntezeit erwartet

Tomaten-Fans dürfen sich freuen: Die Ernte startet an manchen Orten bereits in wenigen Tagen, der Ertrag erscheint schon jetzt ordentlich. Zuerst ein Blick nach Nord- und Süditalien: Der Startschuss für die Ernte ist für kommenden Montag, 22. Juli, geplant – zunächst mit kleinen Mengen, da sich die Einpflanzungszeit (insbesondere in Norditalien) dieses Mal wetterbedingt über einen langen Zeitraum von April bis Juni erstreckt hat. Der Grund: Aufgrund der wochenlangen Regenfälle wurden Felder überschwemmt, sie mussten teilweise neu bepflanzt werden. Einige Pflanzen, die das lange Nass überstanden haben, sind mit Krankheiten konfrontiert und nicht so ertragreich wie gewöhnlich. Daher sind diese Punkte sicher: Die Erntezeit wird langsam anlaufen, länger als sonst andauern, im September ihren Höhepunkt erreichen und (wenn das Wetter mitspielt) bis in den Oktober andauern. Genauere Prognosen in Bezug auf Tonnagen werden frühestens in einigen Wochen erwartet. Wasser scheint dieses Jahr kein Problem zu sein bzw. zu werden, da die Speicher gut gefüllt sind. Einzig in Süditalien könnte es zum begrenzenden Faktor werden – je nachdem, wie trocken die kommenden Monate werden und ob die Wasserreserven ausreichen.

In Portugal und Spanien sind die Wasserspeicher ebenfalls gut gefüllt. Dort wird der Erntestart in ca. einer Woche stattfinden. Da die Wetterbedingungen bisher optimal waren, sehen Kenner aktuell keine großen Herausforderungen. Jedoch bleibt auch hier abzuwarten, wie sich das Wetter weiterentwickelt.

In puncto Preis gibt es eine gewisse Unsicherheit, die Karten wurden dieses Jahr bei den Ursprungsländern neu gemischt. Spagna ist nach zwei Jahren Trockenheit am Markt zurück und versucht das verlorengegangene Terrain zurückzugewinnen. Cina ist bei Tomatenmark preislich und mengenmäßig trotz eines Zollsatzes für Europa in Höhe von 14,4 Prozent interessant, dieser Vorteil wird jedoch mit den hohen Frachtraten wieder relativiert. Italia settentrionale versucht das hohe Preisniveau vom letzten Jahr zu halten und bleibt (bis jetzt) stolz. Italia meridionale hat bisher im Vergleich zu den letzten Jahren bei der Großdose (Catering size / HoReCa) wenig verkauft und wird erst mal mit der Produktion beginnen.

Zuletzt ein Blick auf Bio-Ware: Im Vergleich zum vergangenen Jahr ist mit Mengeneinbußen zu rechnen, die Preise dementsprechend weiterhin hoch. Auch wenn die größte Nachfrage für Tomatenprodukte immer noch aus Deutschland kommt, nimmt unser Experte vor Ort auch hier einen Rückgang wahr – „hauptsächlich wegen der Inflation und dem hohen Preisniveau“.

Bis zu unseren nächsten Food News in zwei Monaten kann sich beim Thema Tomaten vieles tun. Daher berichten wir regelmäßig auch auf unserer Webseite und auf unseren Social Media Kanälen über Tomaten und andere Produktgruppen. Informationen und Bilder von unseren Partnern vor Ort gibt es hier inklusive.

Ananas:

Kein gutes Erntejahr

In den vergangenen beiden Food News haben wir schon ausführlich dazu berichtet, nun zeigen es erneut konkrete Zahlen des thailändischen Lebensmittelverarbeiter (TFPA): 2024 wird (ebenso wie 2023) kein gutes Jahr für Ananas. Ca. 25 Prozent niedriger ist die Erntemenge der ersten Jahreshälfte im Vergleich zum Vorjahr. Gleichzeitig ist die Qualität schlecht: kleine, unreife Früchte mit hohem Nitratgehalt und sonnenbrandähnlichen Schädigungen. Gerade für Ananas-Scheiben in der Dose ist diese Rohware nur schwer zu gebrauchen (hier geht’s zur Übersicht von den verschiedenen Schnittgrößen). Wegen des geringen Angebots sind die Rohwarenpreise trotz schlechter Qualität weiter gestiegen und liegen aktuell bei bis zu 14,20 Thai Baht je Kilogramm. Obendrein werden die Preise für verarbeitete Dosenfrüchte zusätzlich durch die gestiegenen Frachtkosten beeinflusst. Und auch die ersten Prognosen für die Winterernte in einigen Monaten sehen nicht gut aus. Wir halten Sie selbstverständlich weiterhin auf dem Laufenden. Außerdem steht Ihnen unser Ananas-Experte Fabian Kretschmer für Fragen zur Verfügung.

Äpfel und Birnen:

Bisher nur Spekulationen möglich

Äpfel mit Birnen vergleichen? Klappt nicht! Das wissen wir und werfen aus diesem Grund zuerst einen Blick auf die Birnen: In Cina läuft die Ernte aktuell gut, jedoch hemmen die hohen Frachtkosten den Markt. In der Folge werden vermutlich Bestellungen von Birnen aus Übersee weiter zurückgehen – ähnlich wie es aktuell bei Pfirsichen der Fall ist. Zudem schwächelt der Markt in China aufgrund der wirtschaftlichen Lage im eigenen Land. Selbst wenn dies sinkende Preise nach sich zieht, werden diese Senkungen beim Endpreis im europäischen Markt nicht zu Buche schlagen, weil sie durch die hohen Frachtraten „aufgefressen“ werden.

Noch mehr Ungewissheit herrscht aktuell bei den Äpfeln: In Polen haben Frost- und Hagelschäden den Obstbäumen zugesetzt. Aus Südtirol erreichen uns bessere Nachrichten – die Chancen für eine normale Ernte stehen gut. Bitte beachten Sie aber unbedingt: Diese frühen Infos sind immer mit Vorsicht zu genießen!

Sie sehen: Wie sich die Preise für die neue Ernte von Äpfeln und Birnen tatsächlich gestalten, ist in vielen Punkten reine Spekulation. In einigen Wochen wissen wir genaueres. Nämlich nach der Prognosfruit vom 7. bis 9. August in Budapest. Im Rahmen dieser weltweit führenden Veranstaltung der Obstbranche gibt die WAPA (World Apple and Pear Association) die Prognose für die Apfel- und Birnenproduktion bekannt und diskutiert zudem Trends des europäischen sowie weltweiten Obstmarktes.

Wir halten Sie auf dem Laufenden – beispielsweise über die News-Rubrik auf unserer Webseite, über unsere Profile bei Instagram o LinkedIn sowie in den FoodNews!

Capperi:

Weder Gemüse noch Obst

Klein aber oho – Kapern sind eine beliebte Zutat in der Küche. Übrigens schon seit vielen Jahrtausenden, wie archäologische Funde gezeigt haben. Kapernknospen wurden in der Antike als Gewürz oder zur Behandlung von medizinischen Beschwerden wie Zahnschmerzen oder Verdauungsproblemen eingesetzt. Heute sind sie fester Bestandteil traditioneller Gerichte wie Vitello tonnato, Königsberger Klopse, Frikassee oder Insalata pantesca.

Genauso vielfältig wie ihre Einsatzmöglichkeiten ist die Produktgruppe der Kapern: Je nachdem, welcher Teil des Kapernstrauchs geerntet wird, ist von Kapern oder Kapernfrüchten die Rede. Kapern sind geschlossene Blütenknospen, die in einer würzigen Lake aus Essig und Salz eingelegt werden. Dabei gilt der Grundsatz: Je kleiner die Knospe, desto höher die Qualität und teurer der Preis. „Nonpareilles“ sind mit 4 bis 7 mm die kleinsten, danach folgen die Klassen „Surfines“, „Capucines“ und „Fines“, die Sie allesamt in unserem Adria-Sortiment finden.

Wenn die feinen Blüten nicht geerntet werden, entstehen daraus Kapernfrüchte bzw. -beeren, die ebenfalls nach Größe sortiert und anschließend mitsamt ihren Stielen eingelegt werden. Da sie milder im Geschmack sind, eignen sie sich super als Snack oder Topping von Gerichten.

Aktuell werden Kapernfrüchte in der Turchia, aber auch in Siria, Usbekistan, Turkmenistan und anderen Ländern geerntet. Die Saison erstreckt sich über mehrere Wochen, da die Sträucher in regelmäßigen Abständen von Hand geerntet werden, um den perfekten Reifegrad abzupassen – ähnlich läuft es im Mai und Juni für die Knospen. „In diesem Jahr ist die Erntezeit witterungsbedingt leicht verzögert“, berichtete unser Geschäftspartner aus der Türkei. Spannend ist auch ein Blick auf die Preise: Da aktuell vermehrt große Kapern nachgefragt werden, steigt hier der Preis. Gleichzeitig bleiben die Preise für die kleinen Sorten „Nonpareilles“ und „Surfines“ auf stabilem Niveau, sodass der preisliche Unterschied im Vergleich zu den großen Kapernknospen geringer wird. Insgesamt gehen Kenner von einer geringeren Ausbeute im Kapernmarkt im Vergleich zum Vorjahr aus – nicht zuletzt auch deswegen, weil immer weniger Erntehelfer:innen für diese mühsame Arbeit zur Verfügung stehen.

All denjenigen, die jetzt auf den Geschmack gekommen sind, empfehlen wir Linguine mit Thunfisch, Oliven und Kapern. Auf der Adria-Webseite gibt’s nicht nur das passende Rezept, sondern auch ein cooles Video von unserem Partner Miesbacher Gastroservice GmbH.


"Per noi, che viviamo e lavoriamo in un Paese più piccolo della Germania e con una popolazione molto più ridotta, anche i consumi sono più bassi. Ecco perché è fantastico per noi avere al nostro fianco un partner forte come PMM. Insieme possiamo migliorare il potere d'acquisto".

- Danny Koedijker
Partner forti, collaborazione forte: Paul M. Müller lavora fianco a fianco con Mediterranean Food nei Paesi del Benelux. L'azienda è il distributore del marchio ADRIA. In questa intervista, Danny Koedijker ci spiega come si presenta la divisione del lavoro, come si differenziano i mercati e quali sono le principali sfide del futuro.

PMM: Danny, è bello sentirti. Sei super puntuale. Di solito si dice che noi tedeschi siamo...
Danny Koedijker: Sì. Fortunatamente, anche questo fa parte della nostra cultura.

PMM: Qual è la divisione dei compiti tra PMM e Mediterranean Food Partners?
Siamo il distributore del marchio ADRIA nel Benelux per Paul M. Müller, quindi abbiamo una partnership molto forte con PMM. Parliamo degli sviluppi del mercato per assicurarci di avere una buona posizione di partenza per i nostri clienti nel Benelux. Sia PMM che Mediterranean Food sono aziende forti che mettono a disposizione i loro punti di forza, le loro conoscenze e la loro flessibilità.

PMM: Con chi è in contatto?
Lavoro principalmente con Fabian: è più di una semplice collaborazione professionale. Tra me e Fabian c'è una vera amicizia. L'ultima volta che sono stato a Monaco, siamo andati alla birreria all'aperto. Quando si può bere una birra insieme nella birreria all'aperto, si può dire che si è amici e non solo un rapporto di lavoro. Ci tiene davvero aggiornati sull'andamento dei prezzi, sulle tendenze del raccolto e a volte anche sui movimenti del trasporto marittimo. Abbiamo sicuramente contatti settimanali, a volte anche giornalieri.

PMM: Quanto è importante il marchio ADRIA nella vostra regione?
Il marchio ADRIA è molto importante. PMM ha costruito il marchio negli ultimi 25 anni insieme al comproprietario di Mediterranean Food Partners. Abbiamo conquistato una buona posizione nel mercato del Benelux e stiamo cercando di mantenerla e migliorarla per il futuro.

PMM: Perché i clienti apprezzano così tanto ADRIA?
È il buon servizio. È il buon prezzo. È la qualità. È l'azienda. Il marchio è molto conosciuto. È stato costruito in 20, 25 anni.

PMM: Cosa distingue il mercato olandese da quello tedesco?
Credo che i mercati siano abbastanza simili. La differenza potrebbe risiedere nel fatto che nella gamma ADRIA abbiamo soprattutto prodotti di qualità superiore per i clienti che riforniamo. I clienti sono più attenti alla qualità che al prezzo. Credo che la qualità sia un po' più alta rispetto al mercato tedesco. Per quanto riguarda i pomodori pelati, la qualità nei Paesi Bassi è superiore a quella tedesca. Per quanto riguarda la salsa per pizza, gli olandesi vogliono solo il marchio Sugal. È più densa, quindi non è necessario aggiungere concentrato di pomodoro o altro. In Germania si nota che ci sono diverse qualità e che una qualità inferiore a volte va bene. Fabian mi ha detto che vende molte olive snocciolate egiziane. Nei Paesi Bassi ci sono solo olive spagnole, perché gli standard di qualità sono più elevati.

PMM: Ci sono altre differenze per quanto riguarda il cibo?
Il modo di vivere o di uscire è essenzialmente lo stesso. Con un'eccezione: la pausa pranzo. Nei Paesi Bassi non è consuetudine uscire a pranzo. Quando Fabian è qui, lo facciamo anche noi, ovviamente. Altrimenti, lavoriamo durante la pausa pranzo, mangiamo una fetta di pane e basta. Quindi noi olandesi non ci prendiamo il tempo per la pausa pranzo. Questo è molto diverso da quello che ho visto nella parte meridionale della Germania quando ho visitato Fabian e Thomas. Tutti i ristoranti sono pieni all'ora di pranzo. Qui non funziona così.

PMM: E la cena?
Anche noi non ci prendiamo tempo. Quando gli olandesi sono a casa, ci vogliono solo 10 o 15 minuti e poi si mangia. La gente preferisce stare a casa, ma è anche una questione di prezzo. Stavo parlando con Fabian delle novità in materia di ristorazione in Germania. Nei Paesi Bassi non è più divertente andare a mangiare fuori, anche se si ordina una pizza a casa, ora è normale pagare dai 16 ai 18 euro. Anche un pezzo di carne costa attualmente dai 32 ai 35 euro. Quindi la pizza è ancora economica in confronto.

PMM: Cosa rende interessante la collaborazione con PMM?
Per noi, che viviamo e lavoriamo in un Paese più piccolo della Germania e con una popolazione molto più ridotta, anche i consumi sono più bassi ed è per questo che è fantastico avere al nostro fianco un partner forte come PMM. Insieme possiamo migliorare il potere d'acquisto. Alcuni articoli vengono consegnati direttamente dal Paese di origine al nostro magazzino, ma abbiamo anche la possibilità di caricare la merce dal magazzino di PMM. Anche la conoscenza e l'esperienza di PMM sul mercato sono molto importanti per noi. Per noi non si tratta solo di un rapporto fornitore-cliente, ma di una forte partnership.

PMM: Quali sono le maggiori sfide per il prossimo futuro?
Il cambiamento climatico è probabilmente la sfida più grande.

PMM: Cosa cambierà in particolare nel mercato del Benelux?
I prezzi possono cambiare, ma è una cosa che si può più o meno prevedere. Spero che i prezzi diventino più stabili.

PMM: Quali sono i suoi progetti per il futuro?
Sono positivo per il futuro. Il nostro piano è di crescere compiendo i passi giusti. Inoltre, la qualità e la stabilità saranno al centro dell'attenzione per noi e per i nostri clienti. Con queste premesse, sono fiducioso che nei prossimi anni riusciremo a raggiungere la giusta crescita.

PMM: Grazie mille per l'intervista, Danny.
Grazie di cuore. Apprezziamo molto la nostra collaborazione, perché grazie a Paul M. Müller possiamo fare ciò che facciamo. È un grande vantaggio avere questa partnership. È qualcosa di molto speciale. Ci auguriamo di poter continuare a farlo per molti, molti anni a venire.

Grazie per l'intervista.

Aus Platzgründen haben wir das Interview für den Marktbericht an einigen Stellen gekürzt. Das gesamte Interview sowie viele weitere mit anderen spannenden Gesprächspartner:innen finden Sie auf unserer Sito web.

Informazioni sulla persona - Danny Koedijker
Danny Koedijker ha 31 anni. Vive a Sneek, nel nord dei Paesi Bassi. Ha fondato Mediterranean Food insieme a Jörgen Bodewes nel gennaio 2023; i due sono soci dell'azienda. Danny conosce Jörgen dall'agosto 2018, prima lavorava presso Mediterra, la precedente azienda di Jörgen. Danny è sposato, lui e sua moglie hanno due figli: Sem ha due anni e mezzo e Mick è nato nell'aprile 2024.

Citres Food Trends:

Veggie Patty im Handumdrehen

Immer auf der Suche nach den reifsten Früchten, dem besten Gemüse, der zuverlässigsten Qualität – diese Passion teilen wir mit unserem Partner Citres aus Italien. Aktuell sind die beiden Pesto-Varianten „alla Genovese” und „Rosso” Teil unseres Sortiments. Wir wollten von den Kolleg:innen vor Ort wissen, welche Food-Trends sie aktuell in Italien beobachten. Die klare Antwort: Convenience-Food ist unaufhaltbar – ebenso die Liebe für Burger mit oder ohne Fleisch. Das Problem: Fertigprodukte enthalten zahlreiche Zusatzstoffe und Selbstmachen dauert im Gastrobetrieb schlichtweg oft zu lange. Die Lösung: Gemüsebasierte Mischungen, die zusammen mit Semmelbröseln im Handumdrehen zu saftigen Burger-Patties werden – natürlich mit weiteren Gewürzen oder anderen Zutaten wie etwa Fleisch, Käse, Hülsenfrüchten oder Kräutern aufgepeppt.

Und dennoch: Der Burger-Trend wird nie die zahlreichen Köstlichkeiten der italienischen Küche verdrängen können – zum Glück! Neben dem erwähnten Pesto sind aktuell beispielsweise glutenfreie Aufstriche (z. B. mit Carciofi, Kürbis, Pistazien o Chicorée) bei den Kund:innen von Citres ebenfalls hoch im Kurs.

Wenn Sie auch aufgeschlossen für neue Food-Trends oder einfach neugierig auf die Produktvielfalt von Citres sind, kommen Sie gerne auf uns zu.


Schiffsverkehr:

Steigende Frachtraten

422 Prozent höher waren die Container-Frachtraten am 20. Juni 2024 auf der Strecke Shanghai-Rotterdam im Vergleich zum Vorjahr (Quelle: Drewry). Und selbst bei diesen Rekordpreisen ist eine rechtzeitige Zustellung der Ware nicht immer garantiert, weil Container mancherorts fehlen oder Packer in der Hoffnung auf sinkende Preise, den Versand hinauszögern. Sie sehen: Die Branche steht (vor allem bei Frachten von Asien nach Europa) vor einer riesigen Herausforderung. Schauen wir also auf die Kombination aus geopolitischen und wirtschaftlichen Faktoren, auf die diese Situation zurückzuführen ist!

So beeinflussen die Konflikte im Nahen Osten (insbesondere im Roten Meer) weiterhin die Schifffahrt. Um der Bedrohung durch jemenitischen Huthi-Rebellen zu entgehen, weichen viele Reedereien bereits seit Mitte Dezember 2023 auf die mehrere Tausend Kilometer weitere Strecke über das Kap der Guten Hoffnung aus. Das führt nicht nur zu verzögerten Transportzeiten und steigenden Kosten, sondern auch zu höheren Versicherungssummen, die sich auf die Frachtraten niederschlagen.

Hinzu kommt fehlender Frachtraum, der durch die oben geschriebenen Verzögerungen zustande kommt und durch die Reedereien möglicherweise noch zusätzlich künstlich verknappt wurde. Auf Seiten der Einkäufer, Händler und Importeure steigt die Nachfrage nach Frachtraum (nach Monaten der Zurückhaltung) nun trotzdem wieder an. Zum einen steht die Erntesaison vielerorts in den Startlöchern, zum anderen sind viele Lagerbestände bereits ungewöhnlich leer. Nachschub ist also da und wird dringend benötigt.

Und noch ein anderer Punkt kommt aktuell zum Tragen: Die ohnehin gesteigerte Nachfrage fällt genau in dasselbe Zeitfenster wie der erhöhte Logistik-Bedarf wegen des Weihnachtsgeschäfts, der alljährlich bereits im Juli einsetzt.

Untenstehende Grafik zeigt die Preisentwicklungen sehr gut. Ob es sich dabei um einen Ausnahmezustand handelt oder es gar „das neue Normal“ wird, wagt aktuell niemand zu sagen. Klar ist aber: Der Transport ist teuer, schwer zu kalkulieren und das macht sich auch in Preissteigerungen bei den Produkten bemerkbar.

Schon gewusst?:

San Marzano Tomaten

Sie ist die Königin unter den länglichen Schältomaten, die auch Pelati genannt werden: Die San Marzano Tomate. Diese alte Sorte stammt aus Kampanien in Italien und wurde nach dem Ort benannt, in dem sie gezüchtet wurde und wird – nämlich in San Marzano sul Sarno. Nachdem sie kurzzeitig vom Aussterben bedroht war, erlebte sie in den vergangenen Jahren ein echtes Comeback und ist beliebter denn je. Insbesondere bei echter neapolitanischer Pizza gilt sie als die Zutat, die für eine ganz besondere Note sorgt. Die Crux: Aufgrund ihrer Beschaffenheit müssen Anbau, Ernte und Verarbeitung per Hand erfolgen, was den Marktpreis entsprechend hochhält und das Risiko für Fälschungen steigert. Daher tragen echte San Marzano Tomaten aus Kampanien eine geschützte Herkunftsbezeichnung der EU (ein rot-gelbes-Symbol in runder Form mit gezacktem Rand) sowie die Aufschrift Pomodoro San Marzano Dell’Agro Sarnese Nocerine D.O.P.

Übrigens: Bei uns können Sie echte San-Marzano-Tomaten von unserem Partner MUTTI bestellen.

Noch mehr Tomaten Know-How gibt’s in unserem Speciale pomodoro.

Rückblick:

Paul M. Müller Team-Tage

Mitte Juni ging es für uns zum Team-Event an den Achensee. Es war nicht „nur” ein Ausflug mit dem Drachenboot, sondern so viel mehr: Miteinander sprechen, voneinander lernen, gemeinsam wachsen. „Wir schätzen uns sehr glücklich, dass jede:r Einzelne Teil unseres Teams ist”, sagt Geschäftsführer Thomas Schneidawind. „Dass das so bleibt, sind Team-Tage unerlässlich.” Außerdem spielen solche Events auch beim Thema Employer Branding eine wichtige Rolle, da es immer herausfordernder wird, die besten Talente für das eigene Unternehmen zu überzeugen. Thomas Schneidawind: „Wir wollen neue Mitarbeitende gut integrieren und arbeiten schon allein aus diesem Grund weiterhin an unserem gemeinsamen Miteinander.”

Hier gibt’s einige Impressionen von unseren Team-Tagen: Paul M. Müller auf Reisen: Team-Tage

La buona notizia:

XXLKW Secure Parking Elbebrücke

Ein Lkw-Sicherheitsparkplatz, der dem Fachkräftemangel entgegenwirken will – das gibt’s nicht? Oh doch, das gibt es tatsächlich – und ist unsere gute Nachricht. Gerhard Hauptstein von der Firmengruppe Hauptstein, die wie Paul M. Müller in Oberhaching sitzt, hat den „XXLKW Secure Parking Elbebrücke“ an der A9 bei Vockerode zwischen Leipzig und Berlin geschaffen. Studien zufolge sollen in Europa bis 2026 rund 2 Millionen Lkw-Fahrer fehlen. Hauptstein will mit seinem Parkplatz auch die Bedingungen verbessern, unter denen Lastwagenfahrer arbeiten und leben. Im Angebot: eine Lounge, TV, kostenloses Wifi, Waschmaschine, ein Outdoor-Fitness-Parcours und ein Bereich für Frauen. In der Küche können sich die Fahrer:innen ihr selbst mitgebrachtes Essen kochen, im angeschlossenen Shop werden Getränke und Snacks zu fairen Preisen verkauft. 107 Stellplätze stehen zur Verfügung, es gibt zwei Tarife – der günstige Tarif: 12 Euro für 12 Stunden. Weitere Informationen gibt’s unter https://www.xxlkw-parking.de

Attenzione alla logistica:

Ferien, Fahrverbote und Ferragosto

Sommerzeit ist Ferienzeit! Das macht sich auch im Tagesgeschäft bemerkbar: Alles wird ruhiger. Auf deutschen Autobahnen kommt zum wöchentlichen Sonntags-Fahrverbot für Lkw von 0 bis 22 Uhr noch ein weiteres Fahrverbot hinzu: Vom 1. Juli bis 31. August sind der Ferienreiseverordnung zugeordnete Autobahnen und Bundesstraßen für Lkw an Samstagen zwischen 7 und 20 Uhr tabu. Was die Logistik (insbesondere von und nach Italien) den ganzen August über zusätzlich verzögert: Der Ferragosto am 15. August (auf deutsch: Festtag des Augustus bzw. Mitte August) – in Deutschland auch bekannt als Mariä Himmelfahrt. Es ist für gewöhnlich nicht nur der heißeste Tag im Sommer, sondern auch einer der bedeutendsten kirchlichen und familiären Feiertage des Landes. Familien fahren in den Urlaub, Fabriken stehen still, Geschäfte bleiben geschlossen oder haben reduzierte Öffnungszeiten. Ebenso ist die Logistik die ganze Woche vor, während und nach dem Ferragosto in einer Sommerpause und Verladungen in diesem Zeitraum problematisch. Um leere Lkw-Ladungen (und damit höhere Transportkosten) zu vermeiden, ist auch unsere Logistik in dieser Zeit gedrosselt und eine rechtzeitige Bevorratung zwingend erforderlich. Sofern nicht schon geschehen, sprechen Sie uns schnellstmöglich an und planen Sie genügend Zeit ein.

Sebbene riteniamo che le fonti utilizzate siano affidabili, non ci assumiamo alcuna responsabilità per la completezza e l'accuratezza delle informazioni qui fornite.

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