25/10/2026
Spaghetti al pomodoro - lieben wir! Einfach, lecker und im Großküchenalltag schnell auf dem Teller. Mit unserer fertigen Tomaten-Sauce klappt der Klassiker im Handumdrehen.
Weltweit wurden insgesamt 39,3 Millionen Tonnen Tomaten geerntet. Damit fällt die Saison mengenmäßig positiv aus. Bei genauerer Betrachtung der einzelnen Anbauländer zeigt sich jedoch ein gemischtes Bild.
In Europa erzielte Hauptproduzent Italien 2026 eine Erntemenge von insgesamt 6,36 Millionen Tonnen. Zum Vergleich: Im Jahr 2025 waren es 5,8 Millionen Tonnen. Die Qualität wird gut bewertet. Insbesondere in Süditalien blicken die Erzeuger auf eine gute Saison zurück – mit 3,16 Millionen Tonnen Ertrag. Im Norden lag die Ernte mit 3,2 Millionen Tonnen zwar etwas höher, blieb aber damit hinter den Erwartungen. Spanien erreichte eine Gesamterntemenge von 2,565 Millionen Tonnen und lag damit über dem Vorjahreswert von 2,4 Millionen Tonnen. Jedoch bereitete insbesondere die Qualität der Rohware im September Probleme: Die extreme Hitzewelle beeinträchtigte die Ausfärbung der Tomaten, welche vor allem für die Weiterverarbeitung zu Produkten wie Passata oder Tomatenwürfel entscheidend ist. Portugal verzeichnete mit 1,385 Millionen Tonnen eine nahezu gleichbleibende Erntemenge wie im Jahr 2025. Marktbeobachter bewerten die Qualität der Rohware sehr gut. Der Ertrag in Griechenland lag bei 440.000 Tonnen und somit ebenfalls auf Vorjahresniveau. 2,2 Millionen Tonnen Tomaten verzeichneten die Erzeuger in der Türkei - und damit ähnlich viel wie im Jahr 2025. Ein Großteil der Ware bleibt jedoch im Inland bzw. geht als Export in den Mittleren Osten.
In Kalifornien, dem wichtigsten US-Anbaugebiet, wurden 9,357 Millionen Tonnen Tomaten geerntet. Damit lag die Menge unter dem Vorjahresergebnis von 10,5 Millionen Tonnen. Chile kam auf 1,30 Millionen Tonnen und damit leicht unter dem Vorjahreswert von 1,35 Millionen Tonnen. China steigerte seine Erntemenge von rund 5 Millionen Tonnen in 2025 auf 5,15 Millionen Tonnen im Jahr 2026 – aufgrund der Hitze und Dürre aber dennoch unter den Erwartungen.
Die Zahlen zeigen: Das Angebot von Tomaten(-produkten) ist solide. Zudem sind die Lagerbestände gut gefüllt. Um einem Preisverfall entgegenzuwirken und mögliche Verluste zu begrenzen, könnten Erzeuger versuchen, ihre Anbaumengen im kommenden Jahr zu reduzieren. Inwiefern das tatsächlich eintritt, bleibt jedoch abzuwarten. Zum einen ist die Auswahl an alternativen Kulturen begrenzt. Zum anderen bestimmen Kooperativen maßgeblich über die tatsächlichen Anbaumengen mit.
Nicht vergessen werden darf, dass durch die gestiegenen Preise für Verpackungsmaterialien, Transport und Energie mit höheren Kosten als geplant kalkuliert werden muss. So wurden die Erzeuger und Produzenten insbesondere mit den hohen Gaspreisen konfrontiert, die vor allem in den letzten Produktionswochen nochmals gestiegen waren. Hinzu kommen deutliche Kostensteigerungen für die Belieferung in den einzelnen Zielmärkten.
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